Kontakt

Kim Saskia Heckens
(geb. Höhrmann)

Heilpraktikerin

Alte Dorfstraße 11
25712 Hochdonn

Tel.: 04825 - 90 16 100
Fax: 04825 - 90 16 101
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ab November 2017:

Österstraße 39
25704 Meldorf



Termine nach telefonischer Vereinbarung

Systemische Therapie & AufstellungsarbeitAufstellungsarbeit

 

Durch "Systemische Aufstellungsarbeit auf der Basis der Bindungs- & Trauma-Theorie" können sowohl symbiotische Verstrickungen im System, wie auch abgespaltene Persönlichkeitsanteile, die sogenannten Ego-States, sichtbar gemacht werden. So ist es möglich sich mit  "abgespaltenen" oder unbewussten eigenen Verstrickungen, Gefühlen, Ereignissen auseinanderzusetzen und diese zu be- und verarbeiten. Dies ermöglicht uns in ein gesundes, selbstverantwortliches Leben zu kommen - in eine gesunde Autonomie.

 

Die Systemische  Aufstellungsarbeit basiert auf der Grundlage von aktuellen Erkenntnissen aus der Bindungs- & Traumatheorie und ist eine Weiterentwicklung der früheren "Familienaufstellung". Hierbei geht es jedoch nicht mehr darum die "Ordnung im System" wiederherzustellen, sondern den Patienten / Klienten in seinen Verstrickungen und den daraus resultierenden Folgen für ihn zu erkennen und diese mit ihm zu reflektieren.

 

Die wesentlichen Grundlagen hierfür entstammen den verschiedenen "Strömungen" der Systemischen Therapie, der Bindungstheorie (Bowlby & Brisch), der Ego-State-Therapie (Watkins/Watkins)  und der Psychotramatologie. Die Entwicklung  des "Aufstellen des Anliegens" von Prof. Franz Ruppert ermöglicht jedem Patienten selbst zu entscheiden, wie weit er in jedem einzelnen therapeutischen Setting vorangehen möchte. Hier sind  die "kleinen Schritte" nicht immer die schnellste Lösung des Problems, aber dafür effektiver und nachhaltiger in der Entwicklung und Stärkung der eigenen Persönlichkeit.

Durch das eigene Mitwirken im Setting ist es möglich die einzelnen Schritte selbst zu erarbeiten und zu integrieren. Diese Vorgensweise schütz davor, vom Therapeuten eine "fertige Lösung übergestülpt" zu bekommen und verringert das Risiko von Überforderung und Retraumtisierung in der Therapie. Wenn der Klient selbst erfahren kann, was seine eigentlichen Gefühle und Bedürfnisse sind, kann er auch spüren, was für in das Richtige ist.

 

Während einer traumatischen Erfahrung kommt es zu einem Trauma -Notfallmechanismus, der mit Erstarren, Einfrieren, Dissoziieren und Aufspalten der eigenen Persönlichkeit einhergeht. Ist die Gefahr vorüber, geraten diese selbst aufgespalteten Persönlichkeitsanteile, die Ego-States und aktivierten Überlebensmechanismen oft in Vergessenheit, wirken aber im Unterbewusstsein durchaus weiter auf Körper und Seele ein.

Eigene Gefühle, Beziehungsschwierigkeiten, traumatische Erfahrungen, Süchte, Eltern-Kind-Probleme, körperliche oder psychische Erkrankungen, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Täter-Opfer-Konflikte usw. basieren nicht allein auf eigens erlebte Erfahrungen, sondern stehen in Zusammenhang mit unserer Bindung zu anderen Menschen. Wir sind symbiotisch verstrickt in unseren Bindungsbeziehungen. Hierbei geht es vor allem um Mitglieder unserer Ursprungs- & Gegenwartsfamilie. Wir sind an andere Personen, ihr erfahrenes Schicksal und ihre erlebten Traumata gebunden. So können wir kein klares inneres Bild von uns bekommen und nicht stabil werden in unserer Persönlichkeit.

 

In einem geschützten Rahmen stellen wir Raum & Zeit zur Verfügung, damit das eigene "Anliegen" aufgestellt werden kann. Diese Arbeit kann uns helfen die Verstrickungen in unserem System und abgespaltene innere Anteile sichtbar zu machen, damit wir Stück für Stück mehr innere Klarheit und Stabilität finden können.

Die "Systemische Aufstellungsarbeit" biete ich als Weiterbildung, in Tagesseminaren, fotlaufenden Gruppen, Workshops und als Supervision an.