Kontakt

Kim Saskia Heckens

Heilpraktikerin

Österstraße 39
25704 Meldorf

Tel.: 04832 - 978 80 80
Fax: 04832 - 978 80 81
E-Mail: info@naturheilpraxis-heckens.de


Termine nach telefonischer Vereinbarung.

Eine Wegbeschreibung zu meiner Praxis finden Sie hier.

Regulationsdiagnostik & Psychokinesiologie

 

Bei der Regulationsdiagnostik, auch unter dem Begriff  "Kinesiologie"genannt, handelt es sich um eine nicht-invasive Diagnostik durch einen manuellen Muskel-Biofeedback-Test. Was sich kompliziert und aufwändig anhört, funktioniert jedoch ganz einfach.

Die Regulationsdiagnostik ist eine Testmethode, die erlaubt, den Funktionszustand und Funktionsstörungen des autonomen Nervensystems zu erkennen und deren Behandlung zu steuern. Der Muskeltest kann im Stehen und im Liegen durchgeführt werden. Man kann direkt am Patienten testen, oder auch, wenn er selbst nicht testbar ist (z. B. durch eine Lähmung), in dem jemand "dazwischen geschaltet" wird.

 

 

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Verschiedene Stressfaktoren können dazu führen, dass das autonome Nervensystem nicht richtig "reguliert":

 

  • Schwermetalle (z. B. Amalgam, Quecksilber, Blei, Cadmium...)
  • Chemisch-toxische Stoffe (z. B. Lösungsmittel, Lacke, Abgase...)
  • Lebensmittel- und Umweltallergien (z. B. Gluten, Milcheiweiß..)
  • Psychischer Streß (z. B. Ängste , erlebte Traumata, aktueller Streß...)
  • Störfelder (z. B. Narben, wurzelbehandelte Zähne, chronische bzw. subakute virale oder bakterielle Erkrankungen)
  • Strukturelle Bißstörungen, z. B. Kieferfehlstellungen (Okklusion)
  • Geopathie (z. B. Elektrosmog durch Handys, Wasseradern...)

 

 

Wie eine kinesiologische Behandlung funktioniert, läßt sich am besten am Eisbergprinzip erklären. Bei einem Eisberg ragt nur etwa 1/7 der kompletten Größe aus dem Wasser. Der Rest liegt versteckt unter der Oberfläche. Wenn wir testen, sehen wir auch immer nur einen Teil des Ganzen. Wenn die Behandlungen einige Zeit durchgeführt wurde und die erste Schicht "abgearbeitet" ist, verbessert sich auch die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems. Der Wasserspiegel sinkt, sozusagen, und die nächste Ebene wird sichtbar, bzw. testbar.

Auf der psychischen Ebene kann man ebenfalls kinesiologisch arbeiten. Damit ergibt sich aus der kinesiologischen Behandlung das Konzept einer ganzheitlichen Diagnose und individuellen Therapie für jeden Einzelnen.

 

Psychokinesiologie (PK)   -   Emotionen, Glaubenssätze, Psychotrauma

Die Psychokinesiologie ist eine einfache und wirkungsvolle Verbindung von Körperarbeit und Psychotherapie. Sie kann im Unterbewußtsein gespeicherte seelische Konflikte bewußt machen, die daraufhin aufgelöst werden können.

Oftmals haben Krankheiten oder Schmerzen "unerlöste" seelische oder psychische Ursachen. Diese wurzeln wiederum meist in früheren traumatischen Ereignissen.

Körperliche Symptome können unterschiedliche Ursachen haben. Ein Konflikt aus der Vergangenheit, nicht integrierte Gefühle & Emotionen, prägende Glaubenssätze oder Verhaltensmuster, in den wir noch feststecken. Auch lang anhaltende Belastungssituationen, Lebenskrisen, bedeutende Verlusterfahrungen, können somatisiert werden. Im aktuellen Erleben spürden wir diese nicht mehr als Belastung oder Konflikt, aber der Körper speichert alle unverarbeiteten Lebensereignisse ab.

PK kann bei akuten, wie chronischen Beschwerden helfen. Sie eignet sich z. B. bei Schmerzen, allergischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, aber auch bei psychischen Problemen, wie Ängsten, Unsicherheit, Depressionen, Schulschwierigkeiten u.v.m.

Die PK unterstützt bei der Arbeit an der eigenen Persönlichkeit, um damit auf dem eigenen Lebensweg voranzukommen.

 

Psychokinesiologie in der Trauma-Therapie

Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests ist es möglich unverarbeitete bzw. nicht integrierte Lebenserfahrungen aufzudecken. Auf diese Weise können verdeckte oder nicht bewältigte Konflikte ins Bewusstsein gelangen. Das ist durchaus erwünscht und erfolgt in einer behutsamen und kleinschrittigen Vorgehesweise, damt die Verarbeitungsmechanismen des Patienten nicht überfordert werden.

Der häufigste Grund, warum ein Trauma zu einem "unerlösten seelischen Konflikt" wird, besteht darin, dass wir zum Zeitpunkt des Konfliktes nicht in der Lage waren, unsere Gefühle zu empfinden und/oder auszudrücken. Wir waren in der ursprünglichen Situation überfordert, bzw. unsere Anpassungsmechanismen waren nicht erfolgreich. So kann es passieren, dass sogar ein scheinbar "banales" Ereignis aus der Perspektive eines Erwachsenen, für ein Kind gravierende Auswikungen auf die Entwicklung eines Kindes haben kann.

Wir alle erleben von unserer Kindheit bis ins hohe Alter viele Konflikte. Und je weniger wir in einer Situation auf sie gefasst sind oder je belasteter wir zum Zeitpunkt der Entstehung waren, desto schwerer können sie uns treffen und Spuren in unserer Seele oder Psyche hinterlassen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange dieser Konflikt zurückliegt. Es können sogar Jahrzehnte vergehen, bis sich die ersten Symptome zeigen. In dieser Zeit können sich "Folge-Konflikte" auflagern, die zu einer Verstärkung der Symptomatik führen. Aber auch diese "Tochterkonflikte" können mit Hilfe der Psychokinesiologie "erlöst" werden.

Ereignisse, die zu einem unerlösten seelischen Konflikt führen können, scheinen manchmal, wie gesagt, auch so "banal", wie:

  • Geburt von Geschwistern, aber auch die eigene Geburt
  • Schulwechsel
  • Bestimmtes Verhalten eines Lehrers
  • Umzug
  • Berufswechsel
  • Beginn der Pubertät
  • Belastende Lebensereignisse (akut oder anhaltend)

 

Traumatische Erfahrungen führen zur Spaltung der Psyche. Gefühle, Gedanken, Erinnerungen in Bezug auf die traumatische Ursprungssituation werden teil- oder ganz dissoziiert, z. B.:

 

  • Sexueller Missbrauch
  • Todesangst z. B. bei einem Autounfall
  • Krankheit oder Tod eines nahestehenden Menschen
  • Abtreibungen
  • Trennung der Eltern
  • Das Erleben / Überleben eines Krieges
  • Sucht und Abhängigkeit

Mit Hilfe der Psychokinesiologie tasten sich Therapeut und Patient behutsam an unbewusste, verdrängte Konflikte oder Psychotraumata heran, so dass sie wieder integriert werden können.

Aus dem EMDR stammende "Entkopplungs-Techniken" unterstützen den Patient in der Verarbeitungsphase, so dass das Setting jeweils der aktuellen Verarbeitungsphase und dem gegenwärtigen Bedürfnis des Patienten angepasst werden kann.